Dr. Birgit Sauer, Institut für Politikwissenschaft - Universität Wien
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> GIK


Gender

Initiativ

Kolleg

 

Gender, Violence and Agency in the Era of Globalization

Aktuell: Eröffnungssymposion

Wann: Dienstag, 04. Mai 2010, 16.00 - 20.00 Uhr
Wo: Marietta-Blau-Saal, Hauptgebäude der Universität Wien,
Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien

Begrüßung durch den Rektor der Universität Wien,
o. Univ.-Prof. Dr. Georg Winckler, und Univ.-Prof. Dr.in Birgit Sauer (GIK).
Mit einem Festvortrag von Associate Professor Dr.in Sabine Strasser und Projektpräsentationen durch die Stipendiatinnen.

Programm

 

Thema, Thesen, Ziele

Geschlechterperspektiven auf Gewalt und Handlungsmacht (agency) in einer globalisierten Welt konstituieren den Forschungsbereich des inter- und transdisziplinären Initiativkollegs (GIK). Gewalt und Handlungsmacht in Globalisierungprozessen umfassen ökonomische, politische, soziale, rechtliche, erkenntnistheoretische und kulturelle Dimensionen und erfordern historische wie auch normative Forschungsperspektiven.

Einer der zentralen Aspekte ist die Analyse der Überschneidung mehrfacher Differenzen und der Struktur von Ungleichheitsverhältnissen, wie z.B. Geschlecht, Klasse, Ethnizität und Sexualität. Dieser Fokus des GIK reflektiert wesentlichen Arbeitsbereiche der Gender Studies an der Universität Wien und wird dazu beitragen, weitere Synergien in Forschung und Lehre zu erzeugen.

Das GIK zielt auf die Analyse von Fragen der Gewalt und Handlungsmacht aus vier transversalen Perspektiven:

• die Rekonstituierung sich überkreuzender Beziehungen von Machtachsen wie Geschlecht, Klasse, Nation, Religion, Sexualität und Alter (Intersektionalität);

• die Etablierung und Restrukturierung von Gewaltprozessen und Handlungsmacht in verschiedenen sozialen Bereichen wie Gesellschaft, Politik, Ökonomie, Religion, kulturelle Repräsentation und Rechtsdiskurs;

• der Einfluss kollektiv und individuell Handelnder wie auch deren lokale, nationale und globale Strategien der Mobilisierung, Organisation und Legitimierung;

• und die interdisziplinäre und transdisziplinäre Reformulierung theoretischer Konzepte und methodischer Zugänge in den beteiligten wissenschaftlichen Disziplinen.

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