Governing difference: Konstruktion und Regieren von
Geschlechterdifferenz (F/G8)
Differenzen auf der Grundlage
von Geschlecht, Ethnizität, Nationalität,
Religion werden in europäischen Gesellschaften, nicht zuletzt
wegen
globaler Migration zunehmend sichtbar und zunehmend politisiert.
Differenzen bilden einerseits die Grundlage von
Identitätsbildungsprozessen, andererseits fordern sie neue Formen
staatlicher Regulierungen heraus. Dies gilt sowohl fuer die "alten"
europäischen Demokratien wie auch für die "neuen"
Mitgliedsländer und
prospektiven Beitrittsländer. Im Mehrebenensystem der
Europäischen
Union
bilden die Anti-Diskriminierungsichtlinien sowie das Gender
Mainstreaming Regulierungen, die in nationales Recht bzw. nationale
Steuerungsformen übersetzt werden und dann entsprechend der
Geschlechterregime und der politischen Kultzuren bzw.
Integrationsregime
unterschiedlich implementiert werden