Semesterplan
1. Einheit 10.10.06
Einführung
-
Vorstellung, Ziel der
Lehrveranstaltung
- Fragen an Studierende:
Vorwissen, Interessenschwerpunkte
-
Besprechung Referate und
Hausarbeit (Methode)
2. Einheit 17.10.06
Was sind‚Menschenrechte
von Frauen’?
-
Historischer Überblick:
Entwicklungen auf UN Ebene nach 1945
-
Feministische Kritik oder: sind Frauen Menschen?
-
Vorstellung frauenspezifischer
internationaler Instrumente bis CEDAW.
Literatur:
Menschenrechte-Frauenrechte,
21-38
Charlesworth:
What are
'Women's International Human
Rights'?
Referentin: Hantig
3. Einheit 23.10.06
Geschichte von CEDAW
-
Entstehung der Konvention
-
Das Komitee: Zusammensetzung und
Arbeitsweise
-
General Recommendations
-
Verpflichtung und Einschränkung
der Verpflichtung: Stand der Ratifikation und Vorbehalte
Literatur:
Menschenrechte-Frauenrechte,
47-63
O'Flaherty: Human Rights
and the UN, 111-129.
4. Einheit 31.10.06
CEDAW: Inhalt und
rechtlicher Geltungsbereich
-
Inhalt der Konvention
-
Bedeutung: was ist daran so
besonders?
Literatur:
Konvention
zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der
Frau
Menschenrechte-Frauenrechte,
77-94.
5. Einheit 07.11.06
CEDAW:
Sanktionsmechanismus
-
Berichtssystem
-
Fakultativprotokoll: Möglichkeit
der Individualbeschwerde
Literatur: Sporrer:
Frauenrechte werden effektiv
Menschenrechte-Frauenrechte,
242 – 244.
Referentinnen: Miklautz, Öchsner
6. Einheit 14.11.06
Zwischenbilanz: CEDAW und
Österreich
-
Fragen und Diskussion: Was
bedeuten die besprochenen Aspekte für Gleichstellungspolitik in
Österreich?
Welche (sonstigen) Aspekte möchten Sie gerne vertiefend
diskutieren?
Welchen
Nutzen könnte CEDAW für
AkteurInnen, die gleichstellungspolitisch tätig sein möchten,
haben?
7. Einheit 21.11.06
Framing: Die Bedeutung
der Darstellung
-
Diskriminierung? Privates Risiko?
Verantwortung des Staates? Die Bedeutung der Darstellung auf
österreichischer
und CEDAW-Ebene am Beispiel Gewalt in Beziehungen.
Literatur:
Holzleithner:
Rechtsdiskurse und Geschlechterverhältnisse
Romany:
State Responsibility Goes Private
8. Einheit 28.11.06
Umsetzung in
Österreich
-
Wichtigste
Umsetzungsmaßnahmen seit 1982 (Auswahl)
-
Welche Gesetze
verstoßen
derzeit weiterhin gegen CEDAW?
Literatur:
Menschenrechte-Frauenrechte,
225-280.
9.
bis 13. Einheit: Das Internationale nach Hause bringen: Referate und
Diskussion
Welche 'Areas of Concern' listete das Komitee nach
dem fünften Bericht Österreichs auf? Welche Maßnahmen
erwähnt die Regierung in
ihrem sechsten und jüngsten Bericht in den jeweiligen
Politikfeldern? Inwiefern
nehmen diese Maßnahmen Bezug auf die von Komitee formulierten
Kritikpunkte,
inwiefern nicht? Inwiefern stellen diese Maßnahmen aus Ihrer
Sicht ein
tatsächliches 'Nachhausebringen' der internationalen
Verpflichtungen zur
Beseitigung jeder Form von Diskriminierung von Frauen dar? Inwiefern
nicht?
Variante 1:
Wenn Sie in der
Rolle unabhängiger österreichischer ExpertInnen wären:
Was wären Ihre
wichtigsten Kritikpunkte am sechsten Bericht, welche Empfehlungen
würden Sie
abgeben und wie würden Sie diese formulieren? Was möchten Sie
mit der
jeweiligen Formulierung erreichen?
Variante 2:
Wenn Sie in der
Rolle des CEDAW-Komitees wären: Was wären Ihre wichtigsten
Kritikpunkte und
Empfehlungen an die österreichische Regierung und wie würden
Sie diese
formulieren? Was möchten Sie mit der jeweiligen Formulierung
erreichen?
9. Einheit
5.12.06:
Gewalt: Plassnig, Abrahamczik, Brunner
10. Einheit
12.12.06
Gleichbehandlung im
öffentlichen Dienst: Atzmüller, Duschl
11. Einheit 09.01.07
Das
Internationale nach
Hause bringen – Chancen und Grenzen.
Zusammenfassung und Auswertung
12. Einheit 16.01.07 Kinderbetreuung/Elternkarenz: Dobeiner, Basibüyük
13. Einheit 23.01.07 Migrantinnen: Santner, Hadaia, Stieger
Literatur:
Abschließende
Bemerkungen zum
kombinierten dritten, vierten und fünften periodischen Bericht
Österreichs,
Juli 2000 (d)
Sechster
Bericht Österreichs an das
Komitee (2004) (d) oder (e)
List of issues and
questions
with regard to the consideration of the sixth periodic report Austria
(August
2006) (e)
14. Einheit
30.1.07 Präsentation von Rosa Logar zur
Individualbeschwerde